Einige Impressionen der Ausstellung  „Das gläserne Gehirn“

 

 

 

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SEHEN, HÖREN, RIECHEN, SCHMECKEN, TASTEN,

 

sind Wahrnehmungen, die es uns erst ermöglichen mit unserer Umwelt in Kontakt zu treten. Diese Wahrnehmungen werden nicht nur durch unser Gehirn aufgenommen, sondern be- und verarbeitet und auch als Erfahrungen abgespeichert.

Neue Eindrücke werden mit diesen Erfahrungen abgeglichen und ggf. ergänzt.

 

Wie fantastisch dieses System funktioniert, erkennt man am Besten in solchen Situationen, wo die Sinne bzw. das Gehirn etwas ausgetrickst werden. Solche Sinnestäuschungen und kleinere Hirnfehlleistungen machen das System für jeden einzelnen verständlich und am eigenen Leibe erfahrbar. Wenn man jedoch bedenkt, dass diese Fehlleistungen wohl nicht einmal ganz 2% der gesamten Hirnleistungen ausmacht, so kann man nur zutiefst beeindruckt von diesem faszinierenden Netzwerk sein.

 

 

 

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Anziehend und faszinierend, ja zu vielen Diskussionen verleitet die Ausstellung im Stuttgarter Hauptbahnhof (Kleine Schalterhalle) die Besucher und Reisende. Nicht selten kam es vor, dass Reisende einen späteren Zug nehmen mussten, da die Zeit viel zu rasch vorbeiging.

 

Vom 18.11. bis 08.12.2002 besuchten ca. 11.500 Menschen die Ausstellung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die verflixte Acht

 

 

Bereits die jüngsten versuchen sich an der verflixten Acht. Eine Doppelspindel fordert die ganze Konzentration und die Auge – Hand – Koordination, um eine einfache Acht aufzuzeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textfeld:  Durch das Guckloch scheint der Ames-Raum ein

völlig normaler rechteckiger Raum zu sein.

 

 

 

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Doch was geschieht mit den Menschen, die es wagen in diesen Raum hineinzugehen?

 

 

 

 

 

Eine Fotomontage? Oder ein Prisma hinter dem Guckloch? Oder ist die Dame hier doch eine Zwergin?

 

Nichts von alledem! Es ist unser Gehirn, das eher zulässt, dass Menschen wachsen bzw. schrumpfen, als dass es an der Symmetrie des Raumes zweifelt.

 

Aber erleben Sie es selbst und kommen Sie zu unserer Ausstellung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Huch, noch ´n Zwerg, oder?  Ein Besucher ist so fasziniert vom Beuchet-Stuhl, dass er es sich nicht nehmen ließ, den gesamten Nachmittag auf diesem Stuhl zu sitzen. Dies begeisterte nicht nur ihn, sondern auch die anderen Besucher, die irritiert das Phänomen bestaunten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ob dieser Mann noch rechtzeitig zu seinem Zug kommt?

Denn so einfach wie man seinen Kopf in das unmögliche Dreieck hineinbekommt, ist das Zurückziehen nicht. – Wie er wohl überhaupt dort hineingeraten ist ?

 

 

 

 

 

 

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Hurra, die Schule findet heute im Bahnhof statt! Wahrnehmung steht auf dem Stundenplan. Und tatsächlich, die verrücktesten Dinge kann man hier selbst erleben und die Stunde ist viel zu schnell vorbei. Warum können wir solche Exkursionen nicht jeden Tag machen?

 

 

 

 

 

 

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Die Exponate sind für groß und klein, jung und alt.  Aber auch mit mehr Lebenserfahrung ist das Sternenzeichnen über einen Spiegel nicht einfacher. „Auch wenn ich mich täglich vor dem Spiegel rasiere, aber den Stern krieg ich doch nicht hin!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Süß, salzig, sauer und bitter. Die einzelnen Geschmackszonen der Zunge lassen sich auf der Animation veranschaulichen. Die Zunge ist frei drehbar und selbst die einzelnen Nervenbahnen die die Wahrnehmung ans Gehirn weiterleiten sind sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Intensive Gespräche rund um die Faszination aber auch der Fragilität des Gehirns runden das Programm der Ausstellung ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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