Heidelberg Seminar
Gemeinsam statt einsam: So geht's weiter - mit Kommunikation und Kognition in der Rehabilitation Bei neurologischen Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Parkinson, MS) und/oder im Alter ist der Patient ganz besonders auf den Motivationsfaktor „Mensch“ angewiesen. Neben der Behandlung aller funktionellen Defizite müssen zwischenmenschliche Interaktionen im gleichen Maß berücksichtigt werden. In diesem Seminar werden Bewegungsspiele für große und kleinere Gruppen vorgestellt. Sie sind geeignet für gehbehinderte (no-gos), unsichere (gos) und bewegungssichere (go-gos) Patienten. Die Spiele zeichnen sich aus durch individuelle Dosierbarkeit, Alltagsbezug, geringen Materialaufwand und methodischen Aufbau. Dabei werden Wahrnehmung, Orientierungsfähigkeit, Gedächtnis, Verbalisierung, Sensibilisierung, Gleichgewichtsfähigkeiten, Kraft und Kondition verbessert. Nebenwirkungen: die Bewegungsspiele machen Spaß. Es darf/muss gelacht werden, wodurch die Atmung intensiviert und Angst abgebaut wird.
Friederike Ziganek-Soehlke Dipl.-Gerontologin und Sportwissenschaftlerin, Dipl.-Fachsportlehrerin für Prävention und Rehabilitation, Heidelberg
Seminar-Themen · GriBs Gedächtnistraining durch und mit Bewegungsschulung · StuBs Sturzprophylaxe durch Bewegungsschulung · Kommunikationsschulung · Methodik und Didaktik in der Rehabilitation · Geriatrie / Gerontologie · Geragogik / Pädagogik Bitte mitbringen
Sportkleidung
Zielgruppe · ErgotherapeutInnen · PhysiotherapeutInnen · Gymnastik- und SportlehrerInnen
Zeiten Mi. 26.03.03, 11.00-18.30 Uhr Do. 27.03.03, 09.00-16.30 Uhr Fr. 28.03.03, 09.00-12.15 Uhr (20 Lehreinheiten)
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