Internationale Woche des Gehirns wächst.
Alljährlich im März findet die brainWEEK - "Woche des Gehirns" statt: Die Internationale Woche des Gehirns ist eine von der "Dana Alliance for Brain" initiierte Informationskampagne, die sich zum Ziel gesetzt hat, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit des Gehirns und der Hirnforschung zu lenken. Informationen über die Internationale Woche des Gehirns finden Sie im Internet unter www.dana.org.
Die Deutsche Woche des Gehirns wird von der Gabriele
Siegel Stiftung bzw. vom Bundesverband SHV
(Selbst-Hilfe-Verband für neurologisch Erkrankte und Unfallopfer e.V.)
koordiniert.
Die kommende Woche des Gehirns, 13. bis 19. März 2006, befindet sich in Planung. Weltweit findet sie bereits zum 10. Mal satt. Wir freuen uns, dass nicht nur die langjährigen brainWEEK Partner, sondern auch neu hinzukommende ihre Aktionen gemeldet haben. So sind bereits in 12 Städten Aktionen fest eingeplant und wir sind sicher, dass noch weitere hinzukommen werden.
„Wie funktioniert, teste und trainiere ich mein Gedächtnis?“ diese Frage wird im Nachsorge Zentrum Augsburg durch Dr. Lipp und Dipl.Psych. Marz-Beierl, Burgau angegangen. Die Akademie König & Müller wird in Berlin und Würzburg Grundlagenkurse der Neuropsychologie für Interessierte aller Fachgruppen und in München in Zusammenarbeit mit Prof. Fries das wichtige Thema für Betroffene „Störungseinsichten und Krankheitsverarbeitung bei Patienten mit erworbener Hirnschädigung“ behandeln. „Warnsymptome des Schlaganfalls“ wird Thema im Zentrum für Aphasie und Schlaganfall gGmbH ebenfalls in Würzburg sein. Eine weitere brainWEEK Aktion könnte in Berlin mit der URANIA stattfinden.
Die „Geschichtliche Entwicklung der Epilepsie“ wird in Nordrhein-Westfalen durch den Landesverband Epilepsie Selbsthilfe NRW e.V. dargestellt.
In Nürnberg werden wie jedes Jahr die lokalen brainWEEK Partner ihre Aktionen in eine gemeinschaftliche Veranstaltung zusammenfassen. Auch hier können sich Interessierte noch beteiligen. Weitere, bisher gemeldete Stützpunkte werden in Roth und Neumarkt i.d.Opf. mit dem Angebot „Denk dich fit mit allen Sinnen“ sein.
In Baden-Württemberg sind bereits sechs Stationen bekannt: Ein Fachsymposium „Wachkoma“ im Ostalb-Klinikum Aalen spricht das Fachpublikum an und bindet auch Betroffene und Angehörige mit ein. In Heidelberg wird durch die SHG für Schädel-Hirnverletzte ein Weg aus dem Koma mit dem Titel „Neuroplastizität nach Schädelhirntrauma“ aufgezeigt. In Heidenheim wird unser Bundesverband SHV mit seiner Ausstellung im Mitmachmuseum „Welt der Sinne“ die Funktionsweisen unseres Gehirns hautnah erlebbar machen. Von Beginn an dabei ist St. Anna in Schwäbisch Gmünd. Im Jahre 2006 werden dort drei Veranstaltungstage angeboten. Der Auftakt bildet eine Diskussionsrunde mit namhaften Podiumsteilnehmern (angefragt), wie z. B. Dr. Zieger, Prof.Dr. Mieth, Bischoff Dr. Müller, Prof. Dr. Einhäupl zum Thema Schiawo, der Amerikanerin, die durch Nahrungsentzug legal getötet wurde und von der behauptet wurde, dass sie nur noch eine Hülle sei. Daher der Titel „Wach , Leben“ und weitere zwei Veranstaltungen eingerahmt in das einwöchige ganz praktisch umgesetzte Thema „ESSENSwert“, Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme und Überlebenstraining“.
Ceres Stuttgart wird mit einer Vernissage ihres Mitglieds Wolfgang Kraus die Aufklärung über die Möglichkeiten Betroffener nach einer Hirnverletzung in die Öffentlichkeit tragen.